Nebel überzieht die Welt mit einem Hauch von Poesie. Früher hielten die Menschen solche Naturphänomene für Magie.

Beschreibung

Heute glauben wir, diese physikalischen Prozesse verstehen zu können. Das Staunen und die Ehrfurcht sind geblieben.

Unter der künstlerischen Leitung von Judith Mann, setzt die Effektschmiede Nebel ein, um Atmosphären zu schaffen. Nebel erzeugt eine Undurchsichtigkeit, die die Menschen berührt und Assoziation weckt. Er verleiht den Dingen Glanz, und sein Schleier macht das Einzigartige sichtbar.

Prinzip

Nebel besteht aus kleinen Wassertropfen, die in der Luft schweben. Die Effektschmiede produziert diesen natürlichen Nebel mit Hilfe von Wasserdüsen. Wir verwenden keinen chemischen Bühnennebel.

Das Erscheinungsbild des Nebels hängt von vielen Faktoren ab, zum Beispiel der Größe der Wassertropfen. Je kleiner die Tropfen, desto weißer und dichter wirkt der Nebel. Während größere Tropfen mehr von der Umgebung erkennen lassen. Weiter Faktoren sind die Höhe des Wasserdrucks, die Luft- und Bodentemperatur, die Luftfeuchtigkeit und Luftbewegung. Auch der Lichteinfall muss bedacht werden. Wie sieht der Ort tagsüber aus, wie in der Nacht? Wie verändert das Licht sich im Laufe der Jahreszeiten.

All diese Variablen in Einklang zu bringen, um eine bestimmte Atmosphäre zu erzeugen is unser Aufgabe. Doch um jedes Detail genau vorauszuberechnen, ist die Natur zu komplex: Am Ende sorgen Wind und Wetter immer für Überraschungseffekte.

Prozess

Wir realisieren dauerhafte oder temporäre Nebel-Installationen in Gärten und Parks, in Gebäuden und im öffentlichen Raum.

Die Idee zur jeweiligen Inszenierung finden wir bei einer Ortsbegehung. In einem Park zum Beispiel begutachten wir jeden einzelnen Baum: ist er knorrig, schlank, krumm, zart oder kräftig? Steht er allein, in einer Gruppe oder Reihe? Wie viel Licht scheint durch seine Blätter? Danach entscheiden wir, wie und wo der Nebel ihn umhüllen soll.

Manche Dinge beginnen zu duften, wenn durch Nebel die Luftfeuchtigkeit steigt – die Erde, die Pflanzen oder auch Hölzer, die verbaut wurden. Ein weiter Nebeneffekt ist, dass die Wassertröpfchen die Pflanzen wachsen lassen, und den Menschen bieten sie im Sommer eine willkommene Abkühlung.