Die Tesla-Spule ist benannt nach ihrem Erfinder Nikola Tesla (1856-1943), einem US-amerikanischen Physiker und Elektroingenieur mit serbischen Wurzeln.

Beschreibung

Die meisten kennen ihn als Namenspatron eines Elektroautos, andere bezeichnen ihn als Popstar unter den Erfindern. Im Laufe seines Forscherlebens erhielt Tesla mehrere Hundert Patente.

Tesla entwickelte die Tesla-Spule um elektrische Energie drahtlos zu übertragen. Sein Plan ging nur bedingt auf, doch die Erfindung lebt bis heute weiter. Tesla-Spulen eignen sich hervorragend um die Wirkung hochfrequenter Wechselspannung zu demonstrieren. Für die Effektschmiede hat die Spule zwei unschlagbare Vorteile: Sie liefert Blitzeffekte und kann Töne wiedergeben — die Grundlage für atemberaubende Bühnenshows.

Prinzip

Technisch gesprochen sind Tesla-Spulen resonant Transformatoren zur Erzeugung hochfrequenter Wechselspannung. Per Knopfdruck entstehen knisternde weiße oder farbige Entladungen.

Für unsere Inszenierungen verwenden wir Solid State Tesla-Spulen. Statt eines Funkenrads ist hier eine CPU der Impulsgeber. Unsere Spulen können polyphone Audiospuren im MIDI-Format wiedergeben und lassen sich als Musikinstrument nutzen. Wenn wir einer Tesla-Spule über den Computer entsprechende Impulse geben, produziert sie nicht nur Blitze, sondern auch Töne, Melodien oder Geräusche.

Prozess

Wir nutzen Tesla-Spulen in vielen Größen und Variationen. Auf Wunsch lassen wir die Spule ein bestimmtes Musikstück abspielen oder mehrere Tesla-Spulen im Chor ertönen.

Gern führen wir unsere Hochspannungsshows auch selbst vor - Museen oder auf Science Festivals. Zur Sicherheit tragen wir dabei einen Faraday Anzug oder lassen die Besucher durch eine Faraday Wand mit den Blitzen spielen.

Beispiel

Fulgurit: Das Tesla Bonbon

Herstellung eines Fulgurites in Zucker. Die Funkenentladung der Spule wird ca. 20 Sekunden durch einen Behälter mit Zucker geleitet. Es entsteht ein Fulgurit aus Zucker, der als Giveaway an das Publikum weitergegeben werden kann.

Beispiel

Faraday: Käfig und Anzug

Ein Faraday Käfig ist eine Hülle aus leitendem Material. Solch eine Hülle schirmt Felder externer statischer Elektrizität ab. Michael Faraday hat diesen Effekt 1836 entdeckt und ist deswegen der Namensgeber dieser Schutzeinrichtung. Seit dem frühen 20. Jahrhundert werden Faraday Käfige im Veranstaltungsbereich eingesetzt, um Personen gefahrlos den Entladungen zum Beispiel einer Tesla Spule auszusetzen. Es gibt keine elektrischen Felder (keine Spannung) innerhalb des Faraday Käfigs.

Nach dem gleichem Prinzip funktioniert auch unser Faraday Anzug, der aus einem aus einem Edelstahlgewebe besteht. Die Anzüge werden in den Konfektionsgrößen S, M und L zur Verfügung gestellt. Die Anzüge bestehen aus einer Haube, einer Hose mit Latz und einem Hemd mit Handschuhen und werden individuell gefertigt. Durch das spezielle Design wird gewährleistet, dass auch verschiedene Personen mit ähnlicher Statur den Anzug tragen können.